Phoenix999 Kurs 1 Erfahrungen: Was die Basis-Module wirklich im Alltag bringen

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Phoenix999 Kurs 1 Erfahrungen: Was die Basis-Module wirklich im Alltag bringen

Der Lamy-Füller kratzt über das Papier meines A5-Hefts, während die Morgensonne flach durch die hohen Fenster meiner Altbauwohnung in der Wiehre fällt. Ich sitze am Küchentisch, trinke meinen ersten Kaffee und blättere zurück zum Anfang. Auf der ersten Seite steht das Datum: Januar 2025. Das war der Moment, als ich nach meinem Erschöpfungs-Ausfall entschied, den phoenix999 Kurs 1 zu kaufen. Nicht, weil ich plötzlich an Wunder glaubte, sondern weil ich nach fünfzehn Jahren am Empfang einer Hausarztpraxis wusste, dass die Schulmedizin für das, was ich fühlte, oft nur ein Schulterzucken und eine Krankschreibung übrig hat.

Bevor ich ins Detail gehe: Ein kurzer Hinweis. Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Wenn du über einen dieser Links einen Kurs kaufst, erhalte ich eine Provision – für dich ändert sich nichts am Preis. Ich empfehle hier nur, was ich in meinem Wohnzimmer selbst durchgearbeitet habe. Ich bin keine Ärztin, keine Therapeutin und keine Heilpraktikerin. Ich bin die Frau, die über Jahre die Abrechnungen und Überweisungen in der Praxis sortiert hat. Meine Berichte sind rein subjektiv und ersetzen niemals den Besuch beim Hausarzt oder Psychologen. Wenn es dir schlecht geht, geh bitte in eine echte Praxis.

Kosten-Nutzen-Rechnung: Die nackten Zahlen aus dem A5-Heft

Wer wie ich jahrelang IGeL-Leistungen (Individuelle Gesundheitsleistungen) verwaltet hat, bekommt bei vagen Versprechungen sofort schlechte Laune. Deshalb habe ich Kurs 1 erst mal seziert, als wäre es eine Quartalsabrechnung. Die Basis-Module kosten 199,00 Euro. Dafür bekommt man 12 Module mit insgesamt 18 Stunden Videomaterial. Das macht rechnerisch etwa 11,06 Euro pro Videostunde. Wenn ich das mit einer privaten Trainerstunde oder einer osteopathischen Sitzung vergleiche, ist das erst mal ein fairer Deal – vorausgesetzt, man schläft nicht dabei ein.

Ich habe den Kurs über exakt 24 Wochen gestreckt. Das bedeutet: Alle zwei Wochen ein neues Modul. Dieses Tempo war für mich überlebenswichtig. Wer mir mit einem „Quantensprung in 21 Tagen“ kommt, hat wahrscheinlich noch nie versucht, als Alleinerziehende in Freiburg eine Vollzeitstelle und einen Haushalt zu jonglieren. In 21 Tagen schaffe ich es gerade mal, den Stapel unerledigter Post abzuarbeiten. Wirkliche energetische Veränderung braucht Zeit, das habe ich in den 18 Monaten meiner gesamten phoenix999-Reise gelernt. Man kann das energetische Feld nicht im Sprint aufräumen, wenn es Jahrzehnte lang vernachlässigt wurde.

Nahaufnahme eines handgeschriebenen Notizbuchs mit Aufzeichnungen zu energetischen Übungen und einem Füllfederhalter.

Was bei mir hohl klang und was hängen blieb

Ich sage es ganz offen: Wenn in einem Video das Wort „Manifestieren“ in jedem zweiten Satz vorkommt, möchte ich am liebsten den Laptop zuklappen und die Broschüren im Wartezimmer neu sortieren. Ich will Werkzeuge, keine Vokabeln, die nach kalifornischem Glücks-Marketing klingen. In Woche 4 versuchte ich die „Licht-Atmung“. Das Ergebnis? Mir wurde schwindelig, ich fühlte mich hyperventilierend und am Ende war ich einfach nur genervt. Für mich hat diese spezifische Übung absolut nichts bewirkt, außer dass ich danach erst mal ein Glas Leitungswasser brauchte, um wieder klarzukommen.

Aber dann gab es Modul 2. Da geht es um die Erdverbindung und das, was die Kursleiterin „Frequenz-Korrektur“ nennt. Ich nenne es: Den Boden unter den Füßen spüren, wenn das Wartezimmer am Montagmorgen aus allen Nähten platzt. Nach etwa sechs Wochen täglicher Übung (immer morgens vor dem Frühstück) bemerkte ich etwas Seltsames. Mein rechter Trapezmuskel, der normalerweise hart wie ein Kieselstein ist, wenn ich zu lange Termine am PC schiebe, blieb weich. Keine Wunderheilung, aber eine physische Reaktion auf eine energetische Übung. Das war der Moment, in dem ich aufhörte, den Kurs nur kritisch zu beäugen, und anfing, mein A5-Heft ernsthafter zu führen.

In meinen Notizen steht dazu: „Sitzung 3, Modul 2 – 15 Minuten. Gefühl von Schwere in den Füßen, danach weniger Druck im Nacken. Interessant.“ Es ist wichtig, solche Fortschritte festzuhalten, sonst vergisst man sie im Stress wieder. Wie man solche Prozesse sauber dokumentiert, habe ich übrigens in meinem Text über {{LINK:erfolg-spirituelle-kurse-messen-dokumentation-alltag}} genauer aufgeschrieben.

Der „Zell-Check“ zwischen Telefonat und Rezeptdruck

Eines der nützlichsten Werkzeuge aus Kurs 1 war der sogenannte „Zell-Check“. Im Kurs wird das als tiefe Kommunikation mit dem Körper verkauft. Für mich ist es eher eine Art inneres Inventar, wie eine Bestandsaufnahme im Medikamentenschrank. Ich habe gelernt, innerhalb von Sekunden zu prüfen: Ist mein Kiefer gerade festgebissen? Sind meine Schultern bei den Ohren? Atme ich überhaupt bis zum Bauchnabel oder hänge ich in der flachen Stress-Atmung fest?

Der Praxistest kam vor ein paar Monaten. Ein Telefonat mit einer Krankenkasse wegen einer abgelehnten Reha-Maßnahme für eine Patientin. Früher wäre mein Blutdruck sofort in den roten Bereich geschossen. Dank einer Technik aus Modul 4 – der bewussten Abgrenzung im energetischen Feld – blieb ich ruhig. Ich habe die Ablehnung nicht persönlich genommen. Ich habe einfach die Fakten wiederholt. Mein Puls blieb unten. Das war für mich mehr wert als jeder versprochene „spirituelle Aufstieg“. Es geht um die Belastbarkeit im echten Leben, nicht um das Schweben auf einer Wolke in der Wiehre.

Blick aus dem Fenster auf einen ruhigen Innenhof in Freiburg, neben einem Regal mit Kursunterlagen.

Realitätscheck für den Alltag in Freiburg

Viele dieser Online-Kurse gehen davon aus, dass man morgens eine Stunde Zeit für eine Reinigung der Ahnenlinie hat. Realität bei mir: Der Kaffee ist heiß, die Zeit ist knapp und ich muss bald los. Wer keine Stunde hat, lässt es oft ganz bleiben. Ich habe Kurs 1 deshalb „umgebaut“. Die 1,5 Stunden Video pro Modul habe ich in 15-Minuten-Häppchen geschaut. Das ist das Gute an der phoenix999-Serie: Die Struktur ist stabil genug, dass man sie zerlegen kann, ohne den roten Faden zu verlieren.

Ich habe diese 15 Minuten fest in meine {{LINK:morgenroutine-selbstheilung-15-minuten-test}} eingebaut. Wer weniger als 100 Euro ausgeben will, findet übrigens auch andere Optionen, wie ich in meinem Bericht über {{LINK:guenstige-kurse-spirituelle-selbstheilung-unter-100-euro-test-check}} zeige, aber Kurs 1 von phoenix999 bietet für die 199 Euro einfach eine sehr solide, wenn auch manchmal esoterisch angehauchte Basis.

Man muss lernen, den Esoterik-Sprech zu filtern. Wenn die Kursleiterin von „galaktischen Codes“ spricht, schalte ich innerlich auf Durchzug und konzentriere mich auf das, was mein Körper macht. Spüre ich die Wärme in den Händen? Wird mein Atem ruhiger? Das sind die Metriken, die für mich zählen. Alles andere ist Marketing-Rauschen, das ich nach fünfzehn Jahren Broschüren-Sortieren einfach ignoriere.

Mein Fazit nach 18 Monaten und vier Kursen

Kurs 1 ist kein Zaubermittel. Er ist eher wie ein gut sortierter Ordner mit Formularen: Man muss wissen, wann man welches Werkzeug ausfüllt und anwendet. Die 11 Euro pro Videostunde sind gut investiert, wenn man bereit ist, die Arbeit selbst zu machen. Wer erwartet, dass das Anschauen der Videos allein den Burn-out wegzaubert, wird enttäuscht werden.

Es gab Module, die für mich nichts waren, und Momente, in denen ich den Kurs für drei Wochen unterbrochen habe, weil das Leben einfach dazwischenkam. Aber die Basis, die ich dort gelernt habe – vor allem die Erdung und der Zell-Check – begleiten mich bis heute an den Empfangstresen. Es ist eine Form der Selbstfürsorge, die nichts mit Wellness-Wochenenden zu tun hat, sondern mit harter, täglicher Arbeit an der eigenen Wahrnehmung. Und das sage ich als jemand, der gelernt hat, hinter jede Diagnose erst mal ein Fragezeichen zu setzen.

Wichtig:
Was Sie hier lesen, spiegelt meine persönliche Erfahrung wider — keine professionelle Beratung. Informieren Sie sich eigenständig und konsultieren Sie die entsprechenden Fachleute, bevor Sie Änderungen an Ihrer Gesundheit, Ernährung oder Ihren Finanzen vornehmen.